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- Road to Munich: 24 Jugendliche, 4 Altersgruppen, 1 Team, 1 Traum – Der KV Aschaffenburg auf den Deutschen Jugendmeisterschaften 2025
Nachdem München am vergangenen Samstag bereits Austragungsort des Champions-League-Finales war, steht am kommenden Wochenende das nächste Großevent in der bayerischen Landeshauptstadt an: die Deutschen Jugendmeisterschaften im Kegeln 2025. Wie im Vorjahr fiel der Austragungsort auf Deutschlands größte Kegelsportanlage an der Säbener Straße – direkt neben dem FC Bayern Campus. Das Kegelzentrum umfasst 18 Bahnen auf zwei Ebenen und bietet damit perfekte Bedingungen für ein Turnier dieser Größenordnung! Für unsere Nachwuchskeglerinnen und -kegler sind die Meisterschaften der Höhepunkt einer intensiven, von Höhen und Tiefen geprägten, Saison. Jetzt heißt es: letzte Kraftreserven mobilisieren und sich mit den besten elf Mannschaften aus den deutschen Classic-Kegelverbänden messen! Das Ticket für München lösten sowohl unsere Jungs als auch Mädels in den Altersklassen U14 und U18 durch herausragende Leistungen in der hessischen Landesliga. Damit ist der KV Aschaffenburg (kurz: KVA; lang: "Verein der Kegler von Aschaffenburg und Umgebung") der einzige Verein deutschlandweit, der 2025 alle vier Altersklassen bei den Deutschen Meisterschaften vertreten darf – ein großartiger Erfolg! Der Weg nach München Die Qualifikation für hessische Teams führt ausschließlich über die Landesliga. In vier Spieltagen zwischen November und Februar kämpfen die Mannschaften um den Titel des Hessenmeisters. Punkte gibt es nach Platzierung am jeweiligen Spieltag: Der Tagessieger erhält so viele Punkte wie es Teams gibt – der Letztplatzierte entsprechend nur einen Punkt. U14 männlich In dieser Altersklasse waren vier Mannschaften am Start. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein enger Zweikampf zwischen der KVA-Auswahl und dem KV Wölfersheim ab. Dies bestätigte sich bereits am ersten Spieltag, der mit einem hauchdünnen Sieg für den KVA endete – nur 30 Holz trennten die Teams. Doch schon am nächsten Spieltag folgte ein Rückschlag: eine klare Niederlage auf den Heimbahnen der Wölfersheimer. Davon ließ sich das Team von Trainerin Elke Rumel jedoch nicht beeindrucken. In den verbleibenden beiden Duellen sammelten sie mehr Holz als der direkte Konkurrent und sicherten sich zum dritten Mal in Folge den Titel des Hessenmeisters – die erste Fahrkarte nach München war gelöst! U18 männlich Hier kämpften sechs Teams um den Titel, darunter zwei Mannschaften des KVA. Die erste Mannschaft setzte schon am ersten Spieltag mit 2300 Holz in Lorsch ein dickes Ausrufezeichen und machte damit ihre Titelambitionen klar! Auch an den folgenden Spieltagen zeigten unsere Jungs eine starke Leistung und gaben nur einen einzigen Punkt ab. Mit 23 von 24 möglichen Punkten und fast 400 Holz Vorsprung auf den Vizemeister – die eigene zweite Mannschaft – qualifizierte sich das Team souverän für die Deutschen Meisterschaften. Damit verteidigten auch sie ihren Hessenmeistertitel aus dem Vorjahr. U14 weiblich Etwas spannender verlief die Qualifikation bei den Mädels. Nach einem zweiten Platz zum Auftakt steigerte sich das Team kontinuierlich und gewann die restlichen drei Spieltage. So qualifizierte sich neben den Jungs auch die erste weibliche KVA-Mannschaft für das nationale Großevent. U18 weiblich Ein echter Krimi spielte sich bei der U18 weiblich ab. Schon früh war klar, dass der Titel zwischen Lorsch und Aschaffenburg entschieden würde – der Druck war entsprechend hoch. Die ersten beiden Spieltage gingen denkbar knapp verloren: mit 13 bzw. 12 Holz Rückstand verpasste man jeweils den Tagessieg. Die Enttäuschung war spürbar – ein Sieg wäre jeweils möglich gewesen. Am dritten Spieltag ging es auf unsere "Heimbahnen"* nach Aschaffenburg-Damm. Dort konnte man durch eine starke Leistung die entscheidende Gesamtholzzahl zu den eigenen Gunsten drehen. Zudem rückte man auf einen Punkt im Gesamtklassment auf den Spitzenreiter heran. Somit kam es zum großen Showdown am letzten Spieltag in Wiesbaden, bei dem klar war: Nur ein Sieg würde die Qualifikation noch ermöglichen. Und tatsächlich: Nach drei Stunden Kampf stand der Tagessieg fest – Qualifikation geglückt! Doch die Lorscher legten Protest ein – mit Erfolg. Somit musste das Spiel gemäß der Sportkommissare wiederholt werden. Trotz Enttäuschung und Frust mobilisierten unsere Mädels im Nachholspiel noch einmal alle Kräfte. Mit einem beeindruckenden Fanblock im Rücken spielten sie sich in einen Rausch und siegten mit fast 200 Holz Vorsprung. Damit war auch hier der Weg nach München frei! Ein Verein, vier Altersklassen – deutschlandweit wohl einzigartig Der KV Aschaffenburg ist 2025 der einzige Verein in Deutschland, der alle vier Altersklassen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften stellt. Die Grundlage für diesen Erfolg liegt in der besonderen Vereinsstruktur: Der KV Aschaffenburg ist der Dachverein aller Kegelclubs der Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Spessart – mit aktuell 28 angeschlossenen Clubs. Alle Mitglieder dieser Clubs sind automatisch auch Mitglieder des KV Aschaffenburg. Dadurch ergibt sich ein breiter Talentpool, aus dem für jede Altersklasse eine schlagkräftige Auswahlmannschaft gebildet werden kann. Zu Primi im Nachwuchsbereich zählen u. a. Frammersbach, Großostheim, Kleinostheim, Mömlingen und Kleinwallstadt mit einer zweistelligen Anzahl von Jugendspielern. Zusätzlich betreibt der KVA eigene Ligen und Wettbewerbe, was die Nachwuchsförderung auf allen Ebenen stärkt. Seit 1920 ist Aschaffenburg damit eine Kegelhochburg am bayerischen Untermain und hessischen Kegelverband! Vorschau auf das Wochenende in München Die Vorfreude ist riesig – bei den Spielern, Trainern und natürlich den mitreisenden Fans. Endlich können sich unsere Talente auf einer der besten Kegelanlagen Deutschlands mit der nationalen Spitze messen. Für die Trainer ist es ebenfalls eine Ehre, dass ihre Schützlinge qualifiziert sind, da sie mit viel Kraft und Herzblut darauf hingearbeitet haben. Das Ziel für den KVA ist klar: eine bessere Platzierung als im Vorjahr. Ob das klappt wird sich zeigen. Nach einer durchwachsenen Generalprobe gegen den TSV Lauf am vergangenen Wochenende kann es an der Säbener Straße nur bergauf gehen. Wir freuen uns auf ein unvergessliches Wochenende voller Spannung, Emotionen und Teamgeist. Der KVA tritt nicht nur als Mannschaft auf – wir sind eine Familie. Die Stimmung innerhalb der Teams und über alle Altersklassen hinweg ist einzigartig. Deshalb sind wir überzeugt: Dieses Wochenende wird ein echtes Kegelfest für den ganzen KVA. Den Auftakt macht die Alterskohorte der U14 am Freitag ab 9 Uhr, bevor die U18 dann am Samstag ebenfalls ab 9 Uhr ran darf. Nachdem die Team-Wettbewerbe am Samstag zu Ende gehen, dürfen an Pfingstsonntag und -montag die Einzelstarter ran. Wir sind gespannt, was unsere jungen Talente auf die Platte bringen werden und wünschen allen Spielerinnen und Spielern: Gut und viel Holz! Genießt es, auf dieser Bühne stehen zu dürfen! * Das Kegelzentrum Aschaffenburg-Damm ist zwar die Heimstätte des KV Aschaffenburg, allerdings spielt fast keiner der Auswahlspieler bei einem dort ansässigen Verein. Siegerfotos der Hessenmeister:innen
- Generalversammlung 2025: Sportliche Erfolge und Abstimmung über Umbau der Kegelbahn
Am Donnerstag, den 10. April 2025, war es wieder so weit: Unsere diesjährige Generalversammlung fand statt und brachte zahlreiche Mitglieder zusammen. Unser 1. Vorsitzender Bernd Heider begrüßte 23 Teilnehmer, darunter auch den amtierenden 2. Bürgermeister Ludwig Seuffert und eröffnete die Sitzung mit einer Gedenkminute für die Verstorbenen unseres Vereins. Darunter auch unseren Ehrenvorsitzenden Werner Haun. Danach folgte ein Rückblick auf ein spannendes und ereignisreiches Geschäftsjahr 2024, das nicht nur durch sportliche Erfolge, sondern auch durch eine enge Gemeinschaft geprägt war. Glanzvolle sportliche Erfolge Besonders stolz hob unser 1. Vorstand die außergewöhnlichen Leistungen unserer Aktiven und Schüler hervor. So konnte ein Teil unserer Jugend im Trikot des KV Aschaffenburg nach 2023 und 2024 auch in diesem Jahr den Hessenmeistertitel in der Altersklasse U14 verteidigen. Diese herausragende Leistung wird mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Juni 2025 in München belohnt. Daneben bedankte er sich auch an die unermüdliche Jugendarbeit unserer Trainerinnen und Trainer, allen voran Elke Rumel, die zurzeit ihre C-Trainer-Ausbildung absolviert. Zudem wurden auch die Bemühungen unseres Social Media Teams hervorgehoben, die durch viel Engagement die Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereins verbessert haben - ob mit Facebook, Instagram, Youtube oder der eigenen Vereinswebsite! Daneben erwähnte er auch die Leistungen unserer zweiten Mannschaft, die etwas überraschend, aber dennoch verdient Meister in der A-Liga 1 wurde. Damit spielt unsere Regionalliga-Reserve nächstes Jahr in der Bezirksliga. Auch die Erste erwähnte er, jedoch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, ob der direkte Klassenerhalt erreicht werden würde. Am Ende seiner Rede dankte sich Bernd Heider nicht nur bei seinen Vorstandskollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, sondern lobte auch den hervorragenden Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften. Dieser Teamgeist war, aus seiner Sicht, ein wesentlicher Faktor für den sportlichen Erfolg. Veränderungen an der Kegelbahn prägten das aktuelle Geschäftsjahr und werfen ihre Schatten voraus. Anschließend berichtete unser Schriftführer Burkhard Büttner von einem insgesamt erfolgreichen Geschäftsjahr. Für unsere Bahnanlage wurden neue Kegel ohne Holzkern und ohne Zentrierkugel angeschafft und noch vor Saisonbeginn verbaut. Hierfür hat man extra neue Standplatten erworben. Zudem stellte er in Aussicht, dass im nächsten Geschäftsjahr die vier Anläufe der Kegelbahn modernisiert werden könnten. Grund hierfür: Die Anlauffläche wird zunehmend rutschiger und bietet nicht mehr den notwendigen Grip. Auch Burkhard hob das Gemeinschaftsgefühl und die positive Stimmung im Verein hervor. Gefördert wurde diese durch diverse Freizeitveranstaltungen sowie gemeinsame Abende auf der Kegelbahn. Dabei ist er der festen Überzeugung, dass solche Events wiederholt werden. 😉 Sportliche Highlights und ein Triumph im Landkreispokal Als Dritter war unser Sportwart Marc Heider an der Reihe. Er legte in einem umfassenden Bericht die sportlichen Leistungen und Erfolge der aktuellen Saison dar. Kurzum unser Verein kann stolz sein auf die gezeigten Leistungen seiner Mitglieder, denn in allen Mannschaften wurden diverse persönliche Bestleistungen gespielt! Sein Bericht zur ersten Mannschaft war geprägt von einer sportlichen Berg- und Talfahrt. Mit herausragenden Leistungen, wie dem Auswärtsligarekord von 3433 Holz im Kegelzentrum Aschaffenburg-Damm, machte die Mannschaft um Thomas Büttner ihre Ambitionen auf den Klassenerhalt deutlich. Gleichzeitig gab sie aber auch sicher geglaubte Punkte und Spiele im letzten Moment wieder her, weshalb der Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag nicht klar war. Da die Generalversammlung vor dem 18. Spieltag stattfand, appelierte unser Sportwart nochmal an die Mentalität der Mannschaft und schwor sein Team auf das große Saisonziel - den Klassenerhalt - ein. Bei der zweiten Mannschaft war die Freude über den überraschenden Meistertitel spürbar! Mit - zu diesem Zeitpunkt - 28-8 Punkten blickte man auf eine hervorragende und dominante Saison in der A-Liga 1 zurück. Mit nur einer Niederlage konnte unser Sportwart von einer mehr als verdienten Meisterschaft sprechen. Damit spielt unsere Regionalliga-Reserve in der nächsten Saison mehr als verdient in der Bezirksliga. Lobenswert war auch die konstante Leistung unserer frischen U18-Spieler, die sich von Anfang an in den Dienst der Mannschaft gestellt haben und wesentlich zu diesem Erfolg beitrugen. Unsere 3. Mannschaft durfte in Marcs Bericht natürlich auch nicht fehlen. Hier konnten verschiedene Spieler ihr Debüt feiern und somit direkt eine persönliche Bestleistung aufstellen. Damit zeichnet sich unsere dritte Mannschaft vor allem als "Ausbildungs-Station" für die erste und zweite Mannschaft aus, denn hier wird explizit auf die Entwicklung und Integration von neuen und Nachwuchsspielern geachtet. Ein weiterer Punkt im Bericht des Sportwarts war der Landkreispokal 2025. Nach dem Sieg im "Finale dahoam" konnte man in der letzten Saison erstmals den Pokal nach Kleinwallstadt holen und startete nun als Titelverteidiger. Long story short: Nur Thomas Büttner konnte in Mömlingen überzeugen, wodurch wir verdient und leider chancenlos auf dem letzten Platz landeten. Naja, nächstes Jahr gibt es eine neue Titelchance! Auch bei der diesjährigen Clubmeisterschaft wurden beeindruckende Ergebnisse gekegelt. Den Sieg bei den Damen konnte sich Désirée Rittger den Titel sichern. Thomas Büttner hieß der Sieger bei den Herren und stellte mit 2215 Holz einen neuen Vereinsrekord auf. Eine komplette Liste der erzielten Ergebnisse der Clubmeisterschaft wird noch auf Instagram gepostet. Die Jugend – unsere Zukunft Als vorletzte Rednerin war unsere Jugendwartin Elke Rumel an der Reihe. Sie berichtete Stolz über die Erfolge unserer Nachwuchsspieler sowohl auf Bezirks- als auch auf Landes- und Bundesebene. Erstmals nach 13 Jahren konnte unser Verein eine Mannschaft im Schülerzukunftspokal stellen und erreichte auch mit Unterstützung von Gastspieler Luis Fleckenstein (SG Kleinostheim/Mainaschaff) einen tollen 3. Platz. Damit konnte man nach den Top-Mannschaften Frammersbach und Großostheim den inoffiziellen Titel "Best of the Rest" einfahren. Daneben berichtete Elke ebenfalls über die Leistungen unserer Jugenspieler im Dienst des KV Aschaffenburg (KVA). So wurden in der Altersklasse U14 Marlon Golombek und in der Altersklasse U18 Simon Rumel und Jakob Roth nominiert. In der Klasse der U14 konnte sich Marlon mit seiner Mannschaft nach vier intensiven Spieltagen zum Hessenmeister 2025 krönen und ist somit für die Deutsche Jugendmeisterschaft (DJM) in München qualifiziert. Für unsere U18-Spieler sprang nach vier Spieltagen der Titel Vize-Hessenmeister heraus, denn gegen die 1. Mannschaft des KVA hatte man klar das Nachsehen. Dennoch gehören unsere beiden Schützlinge zum erweiterten Kader für die DJM. Bei den Bezirksmeisterschaften gaben unsere KVA-Auswahlspieler ihr Bestes und mussten sich hier gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen. Bei der U14 kam Marlon zwar in den Endlauf, verpasste aber trotz persönlicher Bestleistung von 532 Holz um 6 Kegel die Qualifikation für die Hessenmeisterschaft. Bei der U18 musste sich Simon Rumel schon im Vorlauf verabschieden und für Jakob war nach dem Endlauf ebenfalls Schluss. Damit wird im nächsten Jahr wieder angegriffen! Zur Stärkung des Zusammenhalts innerhalb unserer Jugend führte man auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Schnitzeljagd durch. Diese war ein voller Erfolg - den komplette Bericht hierzu findest du hier . Danach wurde mit den Aktiven und Eltern der Kinder noch gemeinsam gegrillt und gemütlich beieinander gesessen. Am Schluss ihrer Rede bedankte sich Jugendwartin Elke Rumel bei ihrem Trainerteam bestehend aus Markus Boneberger und Thomas Büttner, die mit ihrem Engagement maßgeblich zum Erfolg der Jugendlichen beigetragen haben. Die unermüdliche Arbeit von Elke und ihrem Trainerteam bildet das Fundament für die beeindruckenden Erfolge unserer Jugend und trägt sichtbare Früchte. Mit aktuell 16 Jugendlichen in verschiedenen Altersklassen gehören wir zu den Vereinen mit den meisten Nachwuchskeglern im Bezirk und im Landesverband Hessen. Zudem wurde unsere Nachwuchsförderung auf lokaler Ebene mit dem Toni-Degen-Preis ausgezeichnet und monetär unterstützt. Finanzen und Abstimmung über die Erneuerung der Anläufe Auch über das Finanzielle wurde bei der Generalversammlung gesprochen. Dabei konnte unser Kassier Florian Seitz positive Zahlen vermelden, die von unseren Kassenprüfern bestätigt wurden. Mit diesen Zahlen befinden wir uns auf einem guten Weg und legen den Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Der letzte Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über die Erneuerung der Anläufe. Die Umbaumaßnahme muss satzungsmäßig sowie wegen der betraglichen Höhe von den Mitgliedern genehmigt werden. Nach einer kurzen Rede unseres 1. Vorsitzenden über die Notwendigkeit und die veranschlagten Kosten wurde der Antrag zur Abstimmung freigegeben. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich einstimmig für die Umbaumaßnahme aus. Ein harmonischer Abschluss Zum Schluss übernahm der Kleinwallstadts zweiter Bürgermeister Ludwig Seuffert kurz das Wort. Er lobte die sportlichen Erfolge unseres Vereins sowie die geleistete Vereinsarbeit, die auch der Marktgemeinde zu Gute kommt. Nachdem es unter „Wünsche und Anträge“ nur kleinere Wortmeldungen gab, schloss Bernd Heider die Generalversammlung um 21:15 Uhr. Mit einem kräftigen „Gut Holz, Kleinwallstadt – Bahn frei!“ verabschiedete er die Teilnehmer in den gemütlichen Teil des Abends. Insgesamt blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das zwar von sportlichen Höhen und Tiefen geprägt war, aber gleichzeitig auch einen starken Vereinszusammenhalt offenbarte. Mit diesen Worten freuen wir uns auf die kommenden Herausforderungen und Erfolge in der neuen Saison!
- Erster 600er bringt den Auswärtssieg: Kleinwallstadts Boneberger trotz Trainingsrückstand stark
Kleinwallstadts Markus Boneberger im Gespräch nach dem Spiel gegen Breuberg-Höchst Wegen eines klassischen Fehlstarts in die neue Saison findet sich Bahnfrei Kleinwallstadt aktuell im Tabellenkeller wieder. Ein erster Befreiungsschlag gelang dem Vorjahresvierten am vierten Spieltag mit einem Heimerfolg über Bahnfrei Damm III. Auch in Breuberg wurden sie nicht unbedingt als Favorit gehandelt. »Die Matches gegen Höchst sind meist hart umkämpft. Letztes Jahr haben wir dort eine Packung mitbekommen«, erklärt Markus Boneberger, »trotzdem hatten wir das Ziel, die Punkte zu holen.« Entgegen der aktuellen Papierform legte die Kleinwallstädter Startformation einen verlustpunktfreien Auftakt vor. Dabei erhöhte Markus Boneberger seinen persönlichen Bestwert um 31 Kegel auf 606. »Wegen einer Corona-Erkrankung konnte ich gar nicht trainieren und wollte nur probieren, ob es überhaupt geht - ohne Druck und größeres Ziel. Als ich gemerkt habe, es wird viel, habe ich nicht mehr auf die Anzeige geschaut, sonst schaltet sich der Kopf ein«, schmunzelt Boneberger. »In einem Glücksmoment habe ich im vorletzten Wurf einen geplatzten Anwurf geräumt und kam nochmal in die Vollen. Mit diesem 600er konnte ich meine erste Schallmauer durchbrechen. Ich bin halt eine Wundertüte.« Bruder als Vorbild Über seinen sieben Jahre älteren Bruder Andreas wurde er bereits mit sechs Jahren vom Kegeln angefixt. Seit über 20 Jahren greift der 29-jährige bei Bahnfrei zur Kugel. »Ich hatte das Ziel, dorthin zu kommen, wo mein Bruder ist - er war mein Vorbild.« Der gebürtige Kleinwallstädter kann sich auch nicht vorstellen, seinen Heimatclub zu verlassen. »Wir sind eine recht junge Mannschaft und auch der ganze Club ist sehr harmonisch«, ist der gelernte Netzwerkadministrator so zufrieden, dass er sich seit einigen Jahren auch mit um die eigene Vereinsjugend kümmert. Anderweitig sportlich ausprobiert hat er sich nie: »Für das Kegeln kommt es weniger auf eine athletische Figur an, eher auf die Technik. Für die Ausdauer reicht Kegeln allein aber nicht«, erklärt er. Dafür hält er sich neben seinen anderen Vorlieben, wie Schach und Lesen, mit Joggen und Radfahren fit. Warum Kegeln? Boneberger : Es ist ein Sport, den man immer machen kann, zu jeder Jahreszeit und in jedem Alter. Es wird auch nie langweilig. Was war dein schönstes Kegel-Erlebnis Boneberger: Die Meisterschaft in der Gruppenliga 2018/19 mit dem Sieg am letzten Spieltag in Frammersbach sind wir aufgestiegen in die Regionalliga. Welche Ziele hast du in dieser Saison mit deinem Team? Boneberger : Ein Platz im Mittelfeld * Dieser Artikel ist am 30.10.2024 um 13:20 Uhr auf der Website des Main-Echos veröffentlicht worden. Autorin: Astrid Herger. Den originalen Artikel findest Du hier .
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- 11. April 2026 | 11:30Strietwaldstraße 1, 63741 Aschaffenburg, Germany
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- 11. April 2026 | 13:00Gartenstraße 25, 64850 Schaafheim, Germany
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- Geschichte | Bfr. Kleinwallstadt
Hier erfährst Du alles über unsere Vereinsgeschichte. Von der Gründung bis heute. Die Entstehungsgeschichte unseres Vereins Die Anfänge (1920er bis 1945) Die Nachkriegszeit und die goldenen 50er Ende der 50er bis in die 80er Jahre Die 90er Jahre und die frühen 2000er Jahre Die Anfänge (1920er bis 1945) Die Anfänge (1920er bis 1945) Die Geschichte unseres Kegelvereins beginnt schon im Jahre 1924. Im lokalen Gasthaus "Zur Traube" haben sich die späteren Vereinsgründer regelmäßig getroffen, um gemeinsam zu kegeln. Durch das regelmäßige Zusammensitzen und das gemeinsame Hobby entstanden untereinander Freundschaften. 1928 beschlossen die Freunde den bis heute bestehenden Sportkegelclub Bahnfrei Kleinwallstadt zu gründen. Die damaligen Gründungsmitglieder waren: Alois Köhler, Gustl Jakob, Ignaz Ritter, Josef Freund, Josef Hoffmann, Karl Zengel, Otto Brunnträger, Otto Jakob, Otto Kunkel, Otto Rohe, Toni Jakob, Toni Nebel sowie Toni Wenzel. Bei den ersten Vorstandswahlen 1928 wurde Josef Freund zum ersten Vorstand gewählt. Diese Position hatte er insgesamt 25 Jahre (bis 1953) inne. In Anbetracht des von 1939 bis 1945 andauernden Zweiten Weltkriegs, muss diese Leistung besonders gewürdigt werden. Um sich gegenseitig sportlich messen zu können, versuchte man über die Ortsgrenzen hinaus weitere Kegelvereine für Wettkämpfe zu finden und zu begeistern. Diese Bemühungen waren erfolgreich und so konnten bis zum 1939 einsetzenden Krieg zahlreiche Wettkämpfe in Aschaffenburg stattfinden. Darüber hinaus wurde der Kegelverband Vorspessart - heute: Verein der Kegler von Aschaffenburg und Umgebung (KVA) gegründet, indem unser Verein als Gründungsmitglied eingetragen ist. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 waren regelmäßige Kegelwettkämpfe nicht mehr möglich. Grund dafür waren zum Einen die Einschnitte im Gesellschaftsleben, zum Anderen fehlten die von der Wehrmacht als Soldaten einberufenen Männer. Zudem wurde die Gaststätte mit seinen Kegelbahnen als Lazarett genutzt. Die Nachkriegszeit und die goldenen 50er Die Nachkriegszeit und die goldenen 50er Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen waren auch für unseren Verein und den Kegelport spürbar. So wurde die Aschaffenburger Kegelbahnanlage "Karlshof" bei Luftangriffen zerstört. Bis wieder ein geordneter Spielbetrieb durch den KVA stattfinden und organisiert werden konnte, vergingen noch drei weitere Jahre - bis 1948. In den 1950er Jahren erlebte der Kegelsport, wie auch die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland eine goldene Zeit. Die Wirtschaft erholte sich, wodurch auch das Einkommen der Menschen stieg. So trafen sich viele Menschen abends auf den Kegelbahnen, um gemeinsam zu trinken und zu lachen. Hieraus bildeten sich wieder neue Kegelvereine und die Anzahl von aktiven Keglern stieg. Auch für unseren Verein waren diese Jahre sportlich sehr positiv. Grund dafür waren die teilweise hervorragenden Leistungen unserer Kegler und Mannschaften, wodurch der Verein auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt wurde. So konnten wir 1952 den Bayernmeister und Vize-Deutschen Meister mit Ernst Jäger stellen. Die deutsche Meisterschaft verfehlte er nur um ein Holz (beim Kegeln ist ein Holz Differenz sehr selten und beschreibt, wie knapp es gewesen sein muss). Im gleichen Jahr konnten wir auf Mannschaftsebene den Verbandsmeistertitel gewinnen und waren so für die hessische Meisterschaft qualifiziert. Ende der 50er bis in die 80er Jahre Ende der 50er bis in die 80er Jahre Nach großartigen Erfolgen zu Anfang der 50er Jahre, musste unser Verein gegen Ende des Jahrzehnts mit großen Schwierigkeiten kämpfen. Grund dafür war, dass aufgrund von Krankheit und Tod Bahnfrei Kleinwallstadt nahezu die komplette 1. Mannschaft verlor. Durch viel Fleiß und Einsatz der verbliebenen Aktiven konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden. Zwar konnten in dieser Zeit keine großen Meisterschaften oder Erfolge gefeiert werden, jedoch konnte der Verein weiterhin Teil des Sportkegelfamilie bleiben. Ein zweiter Rückschlag war die kurzfristige Umstellung von Loch- auf Vollkugeln (keine Löcher). Von hieran war es Mannschaften nur noch erlaubt mit Vollkugeln zu kegeln, sofern keine besonderen Kriterien erfüllt wurden. Aus Protest zog sich die komplette 2. Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurück. Bitter ist dies vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass uns die Umstellung zu einer Zeit traf, als sich die sportlichen Erfolge langsam wieder einstellten. So konnte unsere 1. Mannschaft erst in der Saison 1969/70 wieder eine Meisterschaft gewinnen. Zudem konnte unser Verein in den darauffolgenden Saisons weitere fünf Titel für sich gewinnen. Die 80er Jahre stellten aus sportlicher Hinsicht ein eher ruhiges Jahrzehnt dar. Dennoch sind auch hier einige Meilensteine unseres Vereins zu nennen. So wurde 1981 der Verein "SKC Bahnfrei Kleinwallstadt 1928 e. V." offiziell ins Vereinsregister eingetragen. Zudem konnte sich 1983 die KVA-Auswahl mit Ralf Weinber, einem Spieler aus unseren Reihen, den Hessenmeistertitel sichern. Die 90er Jahre und die frühen 2000er Jahre Die 90er Jahre und die frühen 2000er Jahre In den 90er Jahren konnte unser Verein einige weitere Erfolge feiern. So konnte man mit der ersten Mannschaft als Vize-Bezirksmeister in die Gruppenliga aufsteigen. Darüberhinaus sind auch die Erfolge unserer Jugend um die Jahrtausendwende hervorzuheben. So konnten vor allem die Büttner-Geschwister tolle Erfolge feiern. Thomas Büttner schaffte es in diesem Jahr mit der KVA-Auswahl den dritten Platz und somit einen Podestplatz bei der Hessenmeisterschaft zu erzielen. Zeitgleich konnte seine Schwester mit der KVA-Auswahl die Hessenmeisterschaft sowie deutsche Meisterschaft feiern. Auch nach der Jahrtausendwende konnte unsere Jugend mit tollen Erfolgen aufwarten. So konnten unsere Schüler den Titel im Schülerzukunftspokal Südwest im Jahr 2000 erringen. 2001 schaffte es Thomas Büttner den dritten Rang bei den Einzel-Hessenmeisterschaften sowie den Hessenmeistertitel mit der KVA-Mannschaft zu erzielen. Bei den Damen konnten wir nach nur zwei Jahren erneut den deutschen Meistertitel mit der KVA-Auswahl und unserer Keglerin Lisa-Maria Roth feiern. to be continued...
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